In den Abendstunden in der dunkleren Jahreshälfte wurde das Problem schnell sichtbar: Das Licht flackerte für den Bruchteil einer Sekunde, das Flackern wiederholte sich. Das Phänomen kennen viele Dambecker. Jetzt ist die Lösung da: Die eDis baut in Dambeck einen weiteren „Stromkasten“ zur Spannungsstabilisierung auf. Noch aber ist der Kasten nicht aktiv, auch hier hat Corona für deutliche Verzögerungen gesorgt.

Die Geschichte reicht zumindest für mich zurück bis zu unserem Umzug nach Dambeck. Bereits in den ersten Wochen stellten wir das besagte Phänomen fest. Unsere Nachbarn bestätigten: Das ist schon seit langem so. Wir waren ratlos ob der Ursache und meldeten uns bei der eDis. Dort wollte man zunächst nichts von dem Problem wissen. Man verwies darauf, dass ja mit dem Umbau unseres Hauses auch die Elektrik komplett neu eingebaut wurde und der Fehler sicherlich dort läge. Da wir nicht lockerließen bot man uns an, eine Langzeitmessung hinter unserem Hausanschluss vorzunehmen – auf unsere Kosten. Die Messung erfolgte (über einen Zeitraum von mehreren Monaten und mit mehreren Messungen, weil diese aus unterschiedlichsten Gründen nicht verwendet werden konnten).

Letztlich stellte sich heraus, dass es tatsächlich in Dambeck ein Problem mit der Stromspannung gibt. Einfach gesagt: Schaltet jemand seinen Staubsauger an, flackern bei den Nachbarn die Lichter. Klingt amüsant, kann aber insbesondere für sensible Technik ernsthafte Folgen haben. Letztlich hat die eDis das Problem jetzt sehr schnell angegangen, die entsprechenden Genehmigungen eingeholt und die Gemeinde involviert. Einzig: Die Fertigstellung zieht sich dank der aktuellen Umstände noch, bis es hoffentlich in Kürze an der Kreuzung Salzstraße/Zum Aubach einen weiteren Stromkasten geben, der dafür sorgen wird, dass in Dambeck kein Licht mehr flackert. Auch wenn das Projekt noch nicht ganz abgeschlossen ist: Ich freue mich sehr darüber!

Begehung mit Amt, eDis und Zweckverband vor Beginn der Bauarbeiten.