Auch wenn es, bedingt durch Ferien, Urlaub und Sommerpause, hier ein wenig ruhig war auf meiner Internetseite – “hinter den Kulissen” war es das keinesfalls. Viel Arbeit erforderten insbesondere die Nachwehen der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung. Aber auch viele weitere Themen galt es, zu bearbeiten. Ich möchte hier kurz einen Überblick geben:

Wahlen auf der konstituierenden Sitzung

Die Wahlen werden wiederholt, und zwar auf der Gemeindevertretersitzung am 21. August. Das ist die Formalität. Der weitaus emotionalere und angenehme Aspekt: Die Gemeindevertreter der BWG und die drei unabhängigen Einzelbewerber haben sich an einen Tisch gesetzt. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Vorschlagsliste zur Besetzung der Ausschüsse und die Neuwahl des 2. Stellvertretenden Bürgermeisters. An dieser Stelle mein persönlicher Dank an die 5 Gemeindevertreter der BWG für einen offenen Diskurs auf Augenhöhe.

Führung durch das Naturschutzgebiet Dambecker Seen

Führung von Rico Giese durch das NSG Dambecker Seen

Das war für mich ein echtes Aha-Erlebnis: Der ehrenamtliche Naturschutzwart Rico Giese hat Anfang Juli eine erste Führung durch das Naturschutzgebiet angeboten – und mehr als 30 Interessierte folgten der Einladung. Beeindruckende Infos und Fakten über die immer kleiner werdende Vogelwelt um uns herum, auch an und auf den Dambecker Seen, und viel Wissenswertes konnte Rico vermitteln. Wer diesen Termin verpasst hat: Am 14. September findet eine Wiederholung statt, die Führung wird erneut über unsere Dörfergemeinschaft Dambecker Seen e.V. koordiniert.

Flohmarkt in Klein Krankow

Flohmarkt in Klein Krankow

Das Ergebnis eines hochsommerlichen Flohmarkts in Klein Krankow: Ordentlich Sonnenbrand und mehr als 220 Euro für die ehrenamtliche Arbeit für Naturschutz, Jugend- und Altenhilfe und Kultur. Den ganzen Sonnabend haben wir in Klein Krankow Seltenes, Seltsames und Spezielles verkauft. Wie es sich für einen Flohmarkt gehört, haben wir ordentlich gefeilscht, denn die Einnahmen unseres Standes kamen der Dörfergemeinschaft Dambecker Seen e.V. und damit den Projekten im Naturschutz, für Kultur, Jugend- und Altenhilfe zu Gute.

Dorfgemeinschaftshaus Beidendorf

Dorfgemeinschaftshaus Beidendorf

In der Not zusammenstehen: Das funktioniert auch in unserer Gemeinde. Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass die Hilfe im Notfall schnell und unkompliziert organisiert werden kann. Die Physiotherapie von Frau Koch-Moritz in Beidendorf muss aufgrund eines Wasserschadens vorübergehend schließen. Ein alternativer Standort hätte nur in den umliegenden Dörfern auf die Schnelle organisiert werden können. Oder im Dorfgemeinschaftshaus Beidendorf. Dem Hilfsangebot der Gemeinde folgten gleich Taten: Besichtigung der Räume, Klärung der Details, Abstimmung der Rahmenbedingungen. Aktueller Stand; Frau Koch-Moritz bezieht mit ihrer Praxis vorübergehend ab September das Dorfgemeinschaftshaus.

Vor-Ort-Termin in Dalliendorf

Notwendig oder überflüssig: In Dalliendorf stellte sich an der Ziegelei die Frage, ob eine Wendemöglichkeit für die Fahrzeuge zur Abfallentsorgung gebraucht und eingerichtet werden kann. In einem Vor-Ort-Termin gemeinsam mit der Bürgermeisterin und dem Amt konnte ich mir einen Eindruck verschaffen. Das in Frage kommende Grundstück bietet dafür augenscheinlich nicht die besten Voraussetzungen. Über alles Weitere wird die Gemeindevertretung sprechen. Parallel habe ich mir vor Ort mit Bürgermeisterin und Anwohnern noch den geplanten Trassenverlauf des Radwegs und die Vorhaben in Bezug auf die Wendeschleife für die Busse angeschaut. Auch dieses Thema wird die Gemeindevertretung mit Sicherheit noch beschäftigen.

Die Zukunft unserer Dörfer

Konferenz: Zukunft unserer Dörfer

Ach ja: Und dann fand bereits Mitte Juni in der Hochschule Wismar eine hochspannende Konferenz statt. Im Kern ging es darum, wie die Zukunft unserer Dörfer aussieht – und wie sie aussehen könnte. Nachhaltige Landwirtschaft, Naturschutz, Raumentwicklung, aber auch Mobilität, NewWork (als Sammelbegriff für eine neue Definition des Begriffs “Arbeit”) und wirtschaftliche Entwicklung waren Themen, die behandelt wurden. Es gab Unmengen an klugen und wichtigen Impulsen dafür, wie auch wir unsere Gemeinde entwickeln könnten. Schade war, dass kaum Akteure aus unserem regionalen Umfeld die öffentliche Konferenz besuchten.