Zwei große Tüten randvoll mit Müll – und es wäre noch viel mehr geworden. Das ist das „Ergebnis“ eines Spaziergangs. Tage zuvor haben wir festgestellt, wieviel Müll auf einer kleinen Spazierstrecke, die wir abliefen, links und rechts des Weges lag. Mit zwei großen Tüten ausgerüstet wiederholten wir die Runde, um Plastefetzen, Papierschnippsel, Blechdosen, Glasflaschen, Ölbehälter, Nylonseile und und und einzusammeln. In kürzester Zeit waren beide Beutel randvoll – und wir hatten erst die Hälfte des Weges absolviert. Was wir noch sahen: Eine Autoreifensammlung in einer Hecke, Kaffeebecher im Aubach, gebrauchte Windeln am Straßenrand. Wir waren ehrlich gesagt schockiert, welche Mengen an Müll in unserem direkten Umfeld in der Natur liegen. Und wie sie dort hinkamen. 

Ich möchte Sie ermuntern: Nehmen Sie zu Ihren Spaziergängen eine oder zwei (robuste) Mülltüten mit und bücken Sie sich nach den Dingen, die andere uns vor die Füße geworfen haben. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand.