Satzungsrecht, Hauptsatzung, Beschlussfassung, Ausschussarbeit, Haushaltswirtschaft – mir raucht schon ein wenig der Kopf. Die Kommunalpolitik ist alles andere als trivial. Vor allem, wenn man sich im Ehrenamt betätigen will. Die Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern ist der Rahmen, in dem sich kommunale Selbstverwaltung entfalten kann. Soweit die Theorie – für die Praxis lud die Konrad-Adenauer-Stiftung in ihrer Reihe „Kommunalpolitisches Forum“ Interessierte nach Metelsdorf. Klaus-Michael Glaser, Jurist beim Städte- und Gemeindetag und Co-Autor der wichtigen Kommentierungen der Kommunalverfassung, führte in die überaus komplexe Themenwelt ein und gab den Anwesenden Einblicke in künftige Aufgaben, Handlungsfelder und Risiken als Gemeindevertreter. Mich interessierten insbesondere die Ausführungen zu Abschnitt 2 der Verfassung, in dem unter anderem die Information und Unterrichtung der Einwohner (Stichwort: Transparenz und Offenheit) geregelt werden. Hier konnte ich weitere Impulse mitnehmen, um eine transparente Kommunalpolitik zu gestalten.

Mein Fazit: Rauchende Köpfe – aber ein sehr spannender, lehrreicher und gewinnbringender Abend, der unbedingt eine Fortsetzung finden sollte. Angebote wie dieses gibt es insbesondere für ehrenamtliche Politiker und interessierte Bürger viel zu wenig.